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Emirates präsentiert neues Konzept für globale Lounges

Geschäftsmann sitzt in Flughafenlounge, trinkt Kaffee, neben ihm Rollkoffer, im Hintergrund Passagiere und Flugzeug sichtbar.
In diesem Artikel
  1. Neues Design für Emirates Lounges
  2. Gastronomie, Getränke und Ruhebereiche
  3. Keine separate Emirates First Class Lounge

Die Emirates hat ihr neues Konzept für globale Lounges vorgestellt, das schrittweise an Flughäfen weltweit eingeführt wird. Die Fluggesellschaft ist dafür bekannt, das Reiseerlebnis ihrer Passagiere umfassend selbst zu steuern, und betreibt das größte Lounge-Netzwerk an internationalen Flughäfen. Dazu zählen auch Standorte mit nur wenigen täglichen Flügen, was erhebliche Investitionen erfordert.

Die ersten Lounges im neuen Design wurden bereits in Frankfurt und München eröffnet. Sie dienen als Vorlage für weitere Modernisierungen, die im Laufe des Jahres in Manchester, auf Mauritius und in Istanbul geplant sind.

Neues Design für Emirates Lounges

Optisch verabschieden sich die Lounges vom extravaganten, an Casinos in Las Vegas erinnernden Stil der 1990er-Jahre. Stattdessen setzt Emirates auf eine zurückhaltendere, elegante Gestaltung, die sich an den Innenräumen ihrer Flugzeugkabinen orientiert.

Das überarbeitete Konzept umfasst mehr als 50 Verbesserungen. Vorgesehen sind klar getrennte Bereiche zum Entspannen, Arbeiten, Essen und für geselliges Beisammensein. Dezente Beleuchtung, Böden im Fischgrätmuster sowie Marmor- und Golddetails prägen das Ambiente. Ergänzt wird die Einrichtung durch das ikonische Ghaf-Baum-Symbol, das auf die Kultur der Vereinigten Arabischen Emirate verweist.

Gastronomie, Getränke und Ruhebereiche

Zu den Neuerungen für Gäste gehören Live-Kochstationen, an denen Speisen frisch zubereitet werden, ein spezieller Bereich mit Schwerpunkt auf lokaler Küche sowie ein eigener Ofen für Brot und Pizza. Auch das Getränkeangebot wird erweitert: Ein Barista und ein Mixologe servieren regional inspirierte Cocktails und Mocktails.

Die Lounges erhalten zudem deutlicher abgegrenzte Zonen für Arbeit, Mahlzeiten und Erholung. Dazu kommen renovierte Duschsuiten sowie Ruhezonen mit bequemen Sesseln, sanfter Beleuchtung und Erholungsartikeln wie Decken, Schlafmasken und Ohrstöpseln. Außerdem stehen nun endlich an jedem Sitzplatz Steckdosen und kabellose Ladegeräte zur Verfügung.

Keine separate Emirates First Class Lounge

Trotz der Verbesserungen sieht das neue Konzept keinen getrennten Bereich für First-Class-Passagiere vor, was teilweise kritisiert wird. Emirates verfügt über das weltweit größte First-Class-Netzwerk; ein exklusiver Bereich mit einem besonderen Service könnte das Erlebnis dieser Gäste weiter verbessern.

Die neue Lounge in München wurde bereits von der Fluggesellschaft präsentiert und zeigt die umgesetzten Änderungen. Insgesamt kamen die Aktualisierungen gut an, insbesondere das Design, die Auswahl an Speisen und Getränken sowie der Komfort. Emirates reagierte damit auf viele frühere Kritikpunkte, auch wenn das Fehlen eines speziellen First-Class-Bereichs weiterhin enttäuscht.

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Matthias Kächele

Matthias Kächele ist Experte für regionale Unterhaltungskultur, schwäbischen Humor und die traditionsreiche Figur „Herr Kächele Blitz“. Er beschäftigt sich mit deren Geschichte, sprachlichen Eigenheiten und zeitgemäßen Interpretationen und vermittelt sein Wissen in Artikeln, Interviews und Kulturprojekten.

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